Kunsthaus Zug: "Traum und Museum" Pavel Pepperstein zum fünften |
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"Traum und Museum" heisst die neue Ausstellung von Pavel Pepperstein im Kunsthaus Zug. Der russische Künstler aus Moskau setzt sich dabei mit der Kunsthaus-Sammlung auseinander und inszeniert sie im Zusammenspiel mit eigenen Wandmalereien.
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Kunsthaus Zug
Pavel Pepperstein tritt bereits zum fünften (und letzten) Mal im Rahmen des Projekts Sammlung in Zug auf, teilte das Kunsthaus am Donnerstag mit. Im letzten Jahr reflektierte Pepperstein mit Gästen in der "Ausstellung eines Gesprächs" auch die Institution Museum.
Die neue Ausstellung wird am Samstag eröffnet und schliesst das Sammlungsprojekt von Pepperstein ab. Er artikuliert darin den Gegensatz, den Traum und Museum bilden. Das Museum stehe im Dienst der kollektiven Erinnerung, sein Kennzeichen sei die Wiederholung. Träume dagegen seien immer subjektiv und unkontrollierbar.
Kunst im Knast
Im Museum selber bleibt von der Zusammenarbeit mit dem Moskauer Künstler nichts Sichtbares übrig. Peppersteins Wandmalereien mussten laut der Mitteilung nach jeder Ausstellung wieder überstrichen werden, ganz bewusst wurde auf erhaltbare Werke des Künstlers verzichtet.
Dafür schuf Pepperstein im Auftrag des Kunsthauses zahlreiche Wandmalereien in der neuen Kantonalen Strafanstalt von Zug. Sie befindet sich noch im Bau und verfügt laut der Mitteilung über keinen Kredit für Kunst am Bau.
Zusammen mit den Werken Peppersteins im Gebäude einer als Sponsor auftretenden Bank und in der Schule Ochsenmatt in Menzingen enstand ein kleines Netzwerk. Schule, Bank und Gefängnis seien auch häufig genannte Attribute des Museums. Auf Anfrage können diese Werke besichtigt werden.
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Quelle: SDA
Datum: 6.9.2002
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