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«Steht die Kunst im Zentrum Deines Lebens?»
Martin Disler: «Ich muss lachen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es im Zentrum meines Lebens ein <Stehen> gibt. Dort ist Bewegung. Meine Malerei hat mit der Zeit von mir Besitz ergriffen, aber dazu musste sie gehen und fliegen lernen.
(...) Ich gehe auf einen Trip, wenn ich malen gehen will. Es ist eine Reise, das Malen und bis man malt. Ich lege zum Beispiel eine wunderbare Platte von Eddie Cranshaw auf, dann bin ich in Afrika, ich lege eine Platte von Grace Jones auf, dann bin ich in New York, in den Nachtstrassen von New York, in denen man ganz alert geht. Ich beginne um den Tisch herum zu laufen, und alles kommt mir vor wie sinnlos und dass ich aus diesem Kreis ausbrechen muss, runter ins Atelier.
Ich bin dabei kaum ansprechbar, das ist der Anfang von der ganzen Halluzination, die das Bild bringt. Die Gedanken beginnen schnell zu drehen, es ist ein bisschen schwindelig.»
aus: Interview mit Martin Disler, 1983, (erschienen in: Martin Disler, Zeichnungen 1968-1983)
Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1991 zeigt die Galerie Rigassi regelmässig die Werke von Martin Disler. Den Galeristen und den Künstler verband eine langjährige Freundschaft bis zum Tod von Martin Disler im Jahre 1996.
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Werke 1976-1996
<<.... ich habe die Posie immer für
wirklicher als die Wirklichkeit gehalten,
die Posie, die ich
in meiner Arbeit lebe.>>
Martin
Disler, oT, 1990
Holzschnitt 120 x 190 cm
"Die Schönheit des Kusses", 1983
Öl auf Leinwand, 156 x 195 cm

«Die Königin»
Gouache, 1982
In Zusammenarbeit mit der Galerie Rigassi ist 1995 im Benteli-Verlag folgende Publikation erschienen:
"Martin Disler: Werke 1982 -1995"; Text von Demosthenes Dawetas,
19.5 x 24.5 cm, 151 Seiten, Spezialausgabe mit einem Original-Acryl-Umschlag
(limitierte Auflage von 60 Exemplaren). Fr. 2'000.
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