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"Kleine Figur", 2001
Acryl auf Leinwand
70 x 60 cm

Max Hari
Akt, 2001
Pinselzeichnung auf Papier
25 x 20 cm

«Das Betrachten der Arbeiten von Max Hari ruft in mir Bilder wach, Erinnerungen an elementare, oft existenzielle Momente, die ich in meinem Leben erfahren, erlitten, erträumt, ersehnt habe. Es entsteht eine Art Sucht, sich mit jedem Blatt immer wieder in eine nächste Situation zu begeben, sich zu vertiefen, sich verführen zu lassen. Das ist wörtlich gemeint: Die einzelnen Blätter verführen mich unter ihrer ge(kenn)zeich-neten Oberfläche in eine erlebte Wirklichkeit; auf Wegen, die mir so vertraut sind, dass ich ihnen unwillkürlich folge. Es entsteht ein intensiver Austausch zwischen den Bildern, die mir der Künstler gibt, und jenen, die ich schon seit langem in mir bewahre. Das Besondere bei diesem nicht-begrifflichen <Dialog> ist, dass er sich zu einer ganzheitlichen Berührung ausweitet: er geht vom Visuellen aus, bezieht jedoch alle Sinnesreize und alle mentalen Interpretationen und Spekulationsmöglichkeiten mit ein. Der Dialog wird zur Begegnung.
(...) Wenn ich meine eigene rationale Kontrolle der Wahrnehmung so weit als möglich zurückdränge, gelingt es mir hin und wieder, mich einer ursprünglichen Empfindung zu nähern. Beim Betrachten von Haris Zeichnungen finde ich mich gelegentlich auf diesem <Rückweg> -zurück in das berauschende Chaos elementaren Sehens.»
Peter F. Althaus in: Max Hari Schauer Sechsundsechzig Zeichnungen, Edition Haus Am Gern, 2006
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